Wenn jemand nach „Friseur Kreuzberg“ oder „Gartenpflege Potsdam“ sucht, zeigt Google oft zuerst eine Karte mit Unternehmen aus der Nähe. Dafür sorgt das Google-Unternehmensprofil (früher Google My Business). Es ist kostenlos, und für lokale Betriebe einer der wichtigsten Kanäle überhaupt.
In sieben Schritten zum Profil
- Profil anlegen oder beanspruchen: über business.google.com mit einem Google-Konto.
- Name und Kategorie: den echten Firmennamen verwenden und eine möglichst genaue Hauptkategorie wählen.
- Adresse oder Einzugsgebiet: Ladengeschäft mit Adresse oder Service-Gebiet, wenn du zu Kundinnen und Kunden fährst.
- Bestätigen: Google verifiziert das Unternehmen, je nach Fall etwa per Video, Telefon, E-Mail oder Postkarte.
- Öffnungszeiten und Kontakt: inklusive Website-Link und Sonderöffnungszeiten an Feiertagen.
- Fotos: Außenansicht, Team, Arbeiten oder Räume, echte Bilder wirken stärker als Stockfotos.
- Leistungen: die wichtigsten Leistungen oder Produkte eintragen.
Bewertungen sammeln und beantworten
Bewertungen sind für viele der entscheidende Grund, anzurufen oder eben nicht. Bitte zufriedene Kundinnen und Kunden direkt nach dem Termin um eine Bewertung, zum Beispiel mit einem kurzen Link oder QR-Code. Beantworte Bewertungen, auch kritische, freundlich und sachlich.
Keine Suchbegriffe in den Firmennamen packen („Friseur Müller, bester Friseur Berlin“). Das verstößt gegen die Google-Richtlinien und kann das Profil gefährden.
Profil und Website zusammendenken
- Name, Adresse und Telefonnummer müssen auf Website und Profil identisch sein.
- Die Website sollte Öffnungszeiten, Anfahrt und Leistungen genauso klar zeigen wie das Profil.
- Bewertungen aus dem Profil lassen sich auf der Website einbinden.
- Eine schnelle, mobil optimierte Website unterstützt dein Profil in der lokalen Suche.
Prüfe, ob deine Website zum Profil passt und bei Google gut abschneidet.